sometimes, in memory of what humans did – especially in germany, i feel deeply ashamed about being one.
On sait que, chez les rats, il y a parfois des épidémies de suicides. Chez les hommes aussi: cela s’appelle la guerre.
Être optimiste, c’est croire, timidement, que nous ne sommes plus des rats.
by Françoise Giroud
Die Sonnenwinde lassen nicht nur die Technik verrückt spielen. // Es liegt Veränderung in der Luft. // Il y a autre chose // In der Tat: Es gibt Antworten!
Natürlich ist das alles hier auf Erden nicht sonderlich logisch, zumindest nicht als solches zu identifizieren. Also langweile mich nicht mit deinen “ach-so-vernünftigen” Erklärungen, die nicht einmal amüsieren, und sogar noch großzügig am Verstandesgebrauche sparen. // Das Problem dieser Gesellschaft ist ihre herzlose Verkopftheit, die im Glauben an menschgeschaffene Ordnungen, verkennt, dass es mehr gibt da draußen, als man zu sehen versteht, als man zu verstehen versteht. // Doit y avoir autre chose // Schlimmer wird es noch, wenn sich aus Rat- und Mutlosigkeit ein himmlischer Vater zur Beruhigung des Gewissens ersponnen wird. // Ihr Menschen seid nichtig und klein – gesteht es ein. Nur wenn ihr euch selbst und eure Welt in Liebe lebt, sich die wahre Größe aus dem Nichts erhebt.
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.
by Einstein
Übrigens muß man gestehen, daß es vielleicht nirgends Unterhaltung gibt, als unter den Franzosen. Man nenne einem Deutschen ein Wort, oder zeige ihm ein Ding, darauf wird er kleben bleiben, er wird es tausendmal mit seinem Geiste anfassen, drehen und wenden, bis er es von allen Seiten kennt, und alles, was sich davon sagen läßt, erschöpft hat. Dagegen ist der zweite Gedanke über ein und dasselbe Ding dem Franzosen langweilig. Er springt von dem Wetter auf die Mode, von der Mode auf das Herz, von dem Herzen auf die Kunst, gewinnt jedem Dinge die interessante Seite ab, spricht mit Ernst von dem Lächerlichen, lachend von dem Ernsthaften, und wenn man dem eine Viertelstunde zugehört hat, so ist es, als ob man in einen Kuckkasten gesehen hätte. Man versucht es, seinen Geist zwei Minuten lang an einem heiligen Gegenstand zu fesseln: er wird das Gespräch kurzweg mit einem ah ba! abbrechen. Der Deutsche spricht mit Verstand, der Franzose mit Witz. Das Gespräch des erstern ist wie eine Reise zum Nutzen, das Gespräch des andern wie ein Spaziergang zum Vergnügen. Der Deutsche geht um das Ding herum, der Franzose fängt den Lichtstrahl auf, den es ihm zuwirft, und geht vorüber.
by von Kleist
Nur wenn der Spaß gar zu unerträglich wurde, wenn man ihn in den Arm stieß und ihn bei der Arbeit störte, sprach er: “Lassen Sie mich doch! Warum tun Sie mir weh?” Und es war etwas Seltsames in den Worten und der Stimme, mit der sie gesprochen wurden. Es klang darin etwas zum Mitleid Zwingendes, so daß ein junger Mensch, der neu ins Amt gekommen war und nach dem Beispiel der anderen sich erlaubt hatte, ihn zu verspotten, mit einem Mal stockte, wie von einem Schwert durchbohrt, – und von da ab schien alles um ihn verändert und zeigte sich ihm in anderem Lichte. Eine übernatürliche Macht stieß ihn von den Kollegn weg, denen er sich angeschlossen hatte, weil er sie für anständige, gut erzogene Menschen gehalten. Und noch lange nachher, in den heitersten Augenblicken, erschien ihm der kleiner Schreiber mit der Glatze über der Stirn, mit seinen eindringlichen Worten: “Lassen Sie mich doch! Warum tun Sie mir weh?” Und aus diesen eindringlichen Worten tönte ihm noch ein anderes entgegen: “Ich bin dein Bruder!” Und der arme junge Mensch hielt die Hand vors Gesicht, und viele Male in seinem Leben schauderte er noch, wenn er sah, wieviel Unmenschlichkeit im Menschen steckt, wieviel wilde Roheit sich hinter den verfeinerten, gebildeten Lebensformen verbirgt, und sogar, o Gott! bei so manchem, den die Welt für vornehm und ehrenhaft ansieht…
by Никола́й Васи́льевич Го́голь, Der Mantel
Verloren ist, wer den Humor verlor.
by Otto Julius Bierbaum